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VORZÜGE DES RADFAHRENS

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Radfahren ist zweifellos die Form aktiver Bewegung, deren Ausübung äußerst wohltuend ist. Bei einem Verbrauch der gleichen Energiemenge bewegen wir uns um ein vielfaches schneller als während eines Fußmarsches. Wir können über den Kraftaufwand entscheiden, längere und kürzere Touren machen, Rastpunkte bestimmen (z.B. für ein Picknick an einem malerischen Ort) und uns die ganze Zeit über an dem Kontakt mit der Natur und der umgebenden Landschaft erfreuen. Anstrengung und Ruhe können wir, entspre-chend unserer Lust und unserer Möglichkei-ten, individuell dosieren. Bereits 20 Minuten Radfahren können den Kreislauf anregen.Das gemäßigte polnische Klima erlaubt es, 8-9 Monate im Jahr Rad zu fahren. Es gibt jedoch viele Personen, die diesen Sport das ganze Jahr über betreiben. Das wachsende Netz der außerstädtischen Radwanderwege erlaubt es, die Länge der Abschnitte unseren Fähigkeiten entsprechend zu wählen. Durch diese angenehme Freiluftbetätigung können wir uns von der Stadt loszureißen und saubere, sauerstoffreiche Luft einatmen (dies bietet kein Bodybuilding- oder Fitnessstudio). Radfahren erlaubt das Betreiben von Sauerstofftraining mit einer Intensität, die wir beliebig bestimmen können, und das mit dem tiefem Atmen und einer kontinuierlichen Versorgung des Blutes mit Sauerstoff verbunden ist. Die Anordnung der Hände am Fahrradlenker und ihre Abstützung bewirken, dass die Muskeln des Schultergürtels die Atmung zusätzlich unterstützen. Das Fahrrad zwingt fast alle Muskelpartien zur Arbeit. Es arbeiten die stärksten der Beinstreckmuskeln (Gesäß-muskeln, vierköpfiger Oberschenkel-muskel, Wadenmuskulatur), Wirbelsäulen-muskulatur, Bauchmuskel, Schultergürtel und Armmus-kulatur. Ein solches Training hat einen sehr wichtigen Vorzug, es erlaubt den Muskeln (Beinstreckmuskulatur) nämlich eine fortlaufende Arbeit. Einmalig verbleiben die Muskeln einige Zehntelsekunden in der Muskelkontraktion (Anspannung) (die inten-sive Belastungszeit beträgt bis zu 0,25 Se-kunden), die verlängerte Muskelexpansions-phase (Entspannung) erlaubt eine bessere Durchblutung der Muskeln und dies beugt schmerzhafte Muskelübersäuerungen vor.Während der Fahrt ruht unser Körperrumpf auf dem Sattel, und die Fuss- und Beinge-lenke werden entlastet. Weder Laufen noch Tennis oder Fußball gestatten den Gelenken eine solche Erholung. Deshalb können sogar Personen Fahrrad fahren, die unter Geleng-schmerzen oder Gelenkdegenerationen lei-den. Vielmehr wird Radfahren, bei einer ange-messenen Wahl der Intensität der Übungen) als Rehabilitationsform bei solchen Leiden empfohlen. Ebenfalls bei der Rehabilitation der ischämischen Herzkrankheit (Herzinfarkt nicht ausschließend), Asthma bronchiale und vielen anderen gefährlicher Krankheiten wird Radfahren empfohlen. Natürlich ist bei der Wahl der Intensität der Übungen ein Arzt zu Rate zu zie-hen.Trainieren kann man täglich zu den unterschie-dlichsten Tageszeiten, selbstständig oder in Begleitung. Systematische Rad-fahrübungen erlauben es uns, Gewicht zu verlieren, eine perfekte Körpersilhouette zu formen, Herz- und Gefäßkrankheiten, Osteoporose und Diabetes vorzubeugen. Sie steigern die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen, verlang-samen den Alterungsprozess und verbessern unser Allgemeinbefinden. Sie beugen auch Krampfadern und Beinödeme vor und bringen Personen Linderung, die an Wirbelsäulenverkrümmung (Scoliosis) erkrankt sind. Wer einmal die Liebe am Rad-fahren für sich entdeckt, wird immer häufiger Rad fahren und immer längere Strecken wäh-len. Dadurch wird ein Fahrrad  nie zu einem überflüssigen Möbelstück im Haus.Ein gutes Beispiel zum Aufzeigen der Vorzü-ge des Radfahrens ist der Vergleich mit dem Langstreckenlauf. Kein Langstreckenläufer ist imstande, täglich zu Rennen zu laufen. Die Teilnahme an solchen Wettkämpfen er-fordert zumindest eine mehrtätige Regenera-tion. Die Könige der Langstreckenläufer, die Mara-thonläufer sind nur in der Lage, bei eini-gen Rennen pro Jahr zu starten. Radrennen sind meistens eine mehrstündige, ungeheure Anstrengung. Trotzdem nimmt ein Radrenn-fahrer während einer Saison an vielen Ren-nen teil, von denen ein Teil Etappenrennen sind, d.h. an mehreren Tagen nacheinander ausgetragene einzelne Wettkämpfe – soge-nannte Etappen – mehrstündige Anstrengun-gen. Oft wird nach einem mörderischen „Zeit-fahren” am Vormittag noch am Nachmittag desselben Tages eine etwas kürzere Etappe als üblich ausgetragen. Man sieht also, dass Radfahren vom menschlichen Organismus wesentlich besser vertragen wird.Moderne, doppelt gefederte Räder (Teleskopgabel plus Hinterradfederung oder gefederte Sattel-stütze) garantieren einen hohen Fahrkomfort. Sogar die Überwindung kleinerer Uneben-heiten auf dem Weg beeinflusst die zwar geneigte, aber in ihrem oberen Teil durch die Arme abgestützte Wirbelsäule nicht negativ. Hingegen kann man größere Unebenheiten, die man rechtzeitig bemerkt, überwinden, indem man für einen Augenblick auf den Pedalen steht. Ausgenommen bestimmte schwere Leiden können auch Personen mit Wirbelsäulenbeschwerden Rad fahren, es steht jedoch fest, dass sie sich weder Laufen noch solche Disziplinen wie Tennis oder Mannschaftsspiele gestatten können.Durch das Radfahren können wir unsere körperliche Fitness verbessern und sorgen für das Wohlbefinden des gesamten Organismus. Es handelt sich um ein Ausdauertraining, das gleichzeitig den Kreislauf anregt und gestattet, einige überflüssige Kilogramm loszuwerden. Nach einer gewissen Trainingsdauer kann man eine Kondition erreichen, die 6-7 Stunden Fahrt ohne Pause erlaubt. Es ist wirklich schwer, sich irgendeine andere Disziplin vorzustellen, in der unser Körper eine so große Anstrengung aushalten würde. Seit einer gewissen Zeit erfreuen sich teure Sauerstofftherapien riesiger Beliebtheit – man sollte sich darüber im klaren sein, dass Radfahren eine kostenlose Sauerstoffdusche für unseren gesamten Körper ist. Das zur Leistung angeregte Herz pumpt erheblich größere Mengen Sauerstoff in jede Körperzelle. Wir nehmen ab, werden stärker, die Alterungsprozesse verlangsamen sich und die Regenerierungsprozesse werden beschleunigt.Das Fahrrad erlaubt die Ausübung von Krafttraining. Durch die ent-sprechende Auswahl der Strecke und das Auferlegen eines Tempos können wir die Anstrengung steigern – indem wir schneller in die Pedalen treten oder bergauf fahren. Ein Fahrrad kann erfolgreich die Fitnessgeräte im Kraftraum ersetzen. Ein solches Training zwingt alle Muskeln zur Arbeit, erlaubt eine Steigerung der Zahl von Muskelfasern, insbesondere an Stellen, die wir bei der Ausübung anderer Sportarten nicht voll in Gang setzen, zum Beispiel in den Muskeln der Schenkelvorderseite, die beim Laufen nicht intensiv gefordert werden. Radfahren stärkt die Rückenmuskeln und hilft bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen. Anhänger des Radfahrens mit Gangschaltung bemerken mit Recht, dass die Fahrt in einem hohen Gang anders auf die Muskulatur einwirkt als das schnelle In-die-Pedale-treten in einem kleinen Gang, das „schlanke” Muskeln formt.Die Daueranstrengung während des Radelns erlaubt das Verbrennen der Fettreserven, insbesondere der überflüssigen Fettgewe-beschichten an Schenkeln und Gesäß. Beim Radfahren mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde verbrennen wir in dieser Zeit etwa 600 Kalorien. Radfahren ist auch ein Sport für Menschen mit Übergewicht. Das gesamte Körpergewicht ruht auf dem Sattel, wodurch die Gelenke und Knochen entlastet werden. Der Kreislauf kann sehr intensiv ar-beiten. Insbesondere Frauen sollten wissen, dass Radfahren außer der Stärkung der Ge-säß- und Schenkelmuskulatur auch gegen Cellulitis hilft und das besser als mit Hilfe teu-rer Cremes und mehr oder weniger schwer-wiegender kosmetischer Eingriffe.Es ist nötig hinzuzufügen, dass Ärzte diese Form des Sports als Therapie bei Muskelschäden, verschiedene Beschwerden von Achilles-sehne, Knien und Hüftgelenken empfehlen. Das sind Verletzungen, an denen Läufer, Tennisspieler oder Fußballer, deren Gelenke durch die Trainingsarbeit überlastet werden, eigentlich ständig leiden.Es bestehen nicht die geringsten Zweifel, dass Bewegung die Basis für die Bekämpfung von Fettleibigkeit und für die Erzielung und Erhaltung einer wohl-geformten Körpersilhouette ist. Bei vielen Personen – das ist natürlich von den individuellen Körpereigen-schaften abhängig – liefert ein betriebener Sport sogar bes-sere Ergebnisse als eine Än-derung der Ernährungsweise. Am häufigsten jedoch muss man, um wirklich befriedigende Ergebnisse zu erzielen, sowohl eine entsprechend ausgewogene Ernährung haben, als sich auch zu regelmäßiger körper-licher Anstrengung zwingen. Eine Anstre-ngung, die entsprechend angepasst an die Bedürfnisse und Möglichkeiten unseres Organismus wurde, bewirkt, dass sich das Herz vergrößert, es stärker und leistung-sfähiger wird, wodurch es bei jedem Schlag eine größere Menge Blut pumpt. Es arbeitet also nicht nur leistungsfähiger sondern auch sparsamer. Das mit Sauerstoff versorgte Blut wird dünnflüssiger und gleichzeitig erhöht sich die Anzahl der roten Blutkörperchen. Dies ge-währleistet im Ergebnis einen besseren Sau-erstofftransport. Es gibt noch einen äußerst wichtigen Aspekt, der schwerlich außer Acht zu lassen ist – regelmäßiger Sport hilft, leicht erhöhten oder zu niedrigen Blutdruck auf ein normales Maß zu bringen und trägt zu einer deut-lichen Senkung des Fettgehaltes im Blut bei (er erhöht die Menge des guten HDL-Cho-lesterins und senkt den Wert des schlechten LDL-Cholesterins). Das ist der Schlüssel zum Kampf gegen Gefäßkrankheiten, den Fluch unserer modernen Lebensbedingungen, die einen erschreckenden Tribut an Menschenle-ben fordern. Radfahren verbessert auch den Atemprozess. Es stärkt die an diesem teilnehmenden Muskeln, wodurch wir tiefer einatmen und mehr Sauerstoff in den Organismus gelangt.Wenige Menschen wissen, dass alle diese Prozesse eine ungeheuer große Bedeutung für die Zurückführung unseres Körper-gewichts auf ein normales Maß haben. Die Schaffung entsprechender Sauerstoffbedingungen für den Körper ist die Grundlage für die richtige Verwertung des Fettgewebes. Die Fette werden in den Mitochondrien nur unter Anwesenheit von Sauerstoff verbrannt. Dank regelmäßiger körperlicher Übungen steigt die Zahl und Größe der Kapillargefäße, mit deren Hilfe der Sauerstoff in die einzelnen Zellen gelangt. Es steigt also die Verfügbarkeit von Sauerstoff für die Zellen, und dies erhöht die Leistung des Fettverbrennungs-prozesses.Bewegung ist der Schlüssel zur Regulierung des gesamten Stoffwech-selprozesses. Bewegung steigert durch Anheben der Körpertemperatur und den Anstieg der Stoffwechselgeschwindigkeit die Kalorienverbrennung. Eine erhöhe Anstren-gung zwingt den Körper zu einer aufgewen-deten Energie und beeinflusst auch die Geschwindigkeit der Stoffwechselprozesse im Laufe eines gesamten Tages. Dies bewirkt die Schaffung eines Mechanismus, der im Verlaufe des Abnehmens schwer zu überschätzen ist, weil regelmäßige körperliche Aktivität den Kalorienverbrauch nicht nur während der Dauer der Übungen, sondern sogar bis zu mehr als einem Dutzend Stunden danach erhöht. Das bedeutet, dass der Organismus sogar während des Schlafes mehr Kalorien verbrennt.Die Ursachen dieses Prozesses konnten noch nicht vollständig geklärt werden. Mehr als sicher ist jedoch, dass dies Ergebnis des Strebens des Organismus zur Regeneration nach einer Anstrengung ist. Körperliche Übungen verbrauchen viele in den Zellen enthaltene Substanzen, die Belastungen bre-chen die Zellstrukturen auf und im Ergebnis der Fettverbrennung bleiben überflüssige Pro-dukte zurück. Die Zellen müssen sich wieder herstellen, „Müll” beseitigen und die Mängel auffüllen. Alle diese Prozesse erfordern Energie, und dann wird Wärme abgegeben. Jeder Sportler weiß aus Erfahrung, dass die Körpertemperatur noch lange nach der Beendigung von Übungen erhöht ist.Es ist auch an die geradezu segensreiche Wirkung körperlicher Antrengungsübungen auf die Psyche zu erinnern. Natürlich fühlen wir uns bereits aus dem Grund besser, dass sich unser Gewicht stabilisiert (wir fühlen uns jünger und attraktiver). Aber das ist nicht alles. Während der körperlichen Anstrengung produziert das Gehirn Endorphine, die Glückshormone genannt werden. Zusätzlich kann Anstrengung einen Anstieg des Selbstwertgefühls auslösen, wirkt auch stressmindernd, führt zu einer Ent-spannung und Beruhigung durch die Entla-dung aller negativer Emotionen und übermäßiger negativer Energie.Zweifelsohne muss man vom Sport überzeugt sein. Und es ist nicht einfach, von bequemen Angewohn-heiten Abschied zu nehmen, sich zu zusätzlicher Anstrengung zu zwingen und Zeit für gesunde Aktivität herauszuarbeiten. Jedoch entdecken wir, wenn uns dies dann gelungen ist, rasch, dass Bewegung keine lästige Pflicht ist. Kann es doch zu einem Hobby werden, dass bei Gelegenheit bewirkt, dass wir schlanker und gesünder sind, uns gleichzeitig entspannen und bereit werden, dem täglichen Stress die Stirn zu bieten.Grundlage für die Effektivität jeder körperlichen Anstrengung ist ihre entspre-chende Anpassung an die Bedürfnisse unseres Organismus. Am besten und effek-tivsten sind sauerstoffabhängige Trainin-gsübungen. Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sollten wir täglich Zeit für mindestens 30 Minuten entsprechender Bewegung finden. Es ist klar, dass nicht jeder sich diesen Forderungen anpassen kann. Aber wenn man seine Zeit gut plant, kann man weniger häufig, aber in längeren Zyklen trainieren (wobei natürlich auf die Regelmäßigkeit geachtet werden muss, indem man z.B. drei mal wöchentlich für je eine Stunde trainiert).Beim Beginnen mit den Übungen können wir uns ausschließlich auf das Sauerstoff-training konzentrieren. Gut ist jede Form: Radfahren, Schwimmen, Jogging, Trainieren im Fitnessstudio oder wenigstens ein rascher Spaziergang. Es ist jedoch daran zu denken, dass die Anstrengung ununterbrochen sein muss und über 30 Minuten andauern sollte. Viele Personen wissen nicht einmal, dass die Verbrennung des Fettgewebes erst nach 20 Minuten einer solchen Aktivität einsetzt. Kurze und zusätzlich sporadische Übungen bringen keinerlei Ergebnisse im Kampf ge-gen Übergewicht. Am besten ist es, wenn wir länger durchhalten, bis zu 45-60 Minuten. Ein solches Training bringt optimale Ergebnis-se, wenn es regelmäßig, 2-3 mal pro Woche stattfindet. Bei einer solchen Anstrengung ergibt sich eine sehr geringe Produktion an Milchsäure. Im Ergebnis ist es nicht mit den unangenehmen Auswirkungen, wie für mehrere Tage quälende Muskel-schmerzen, verbunden.

 

Geeignete Fertigkeiten:

  1. Berechnung der korrekten Herzfrequenz Beim Sauerstofftraining kann man die korrek-te Herzfrequenz auf mehrere Arten bestim-men. Am häufigsten wir angenommen, dass dieser Wert zwischen 65 – 80% der maxima-len Herzfrequenz liegen sollte. Die maximale Herzfrequenz (HRmax) ist der höchste Puls, zu dem unser Organismus fähig ist. Natürlich ist dabei daran zu denken, dass eine Person, die nur gelegentlich trainiert, der Untergrenze angenäherte Werte berück-sichtigen muss. Der Puls ist die Zahl der Herzschläge pro Minute.Die einfachste Methode zur Berechnung des HRmax ist es, von der Zahl 220 sein Alter in Jahren abzuziehen – nach Multiplizieren des Ergebnisses mit 0,65 und 0,8 erhalten wir das Werteintervall der Herz-kontraktionen für das Sauerstofftraining. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich dabei um eine Formel mit erheblicher Fehler-abweichung handelt – diese kann bis zu 15 % betragen. Dies folgt daraus, dass diese Art der Berechnung keinerlei Unterschiede zwischen Organismen, z.B. die allgemeine Aus-trainiertheit, den Ruhepuls, das Geschlecht oder die Art der ausgeführten Übung, berücksichtigt.
  2. Pulsmessung. Das Messen des eigenen Pulses ist ganz ein-fach und erfordert nur eine Uhr mit Sekunden-anzeige. Wir legen den Zeige- und Ringfinger an den Hals in der Nähe der Halsschlagader und zählen die Anzahl der Herzschläge inner-halb von 15 Sekunden. Das Ergebnis multip-lizieren wir mit 4. Die Messung ist - wenn wir wollen, dass sie maßgebend ist – sofort nach Unterbrechung der Anstrengung vorzuneh-men, bevor sich der Puls wieder beruhigt. Man sollte die Pulsmessung vorher einmal zu Hause versuchen. Während einer Sauer-stofftrainings-tour sollte die erste Messung nicht früher als nach 10 Minuten erfolgen. Das Herz muss Zeit haben, sich aufzuwärmen und sich an die Anstrengung zu gewöhnen. Die erzielten Ergebnisse sind alle 20-30 Minuten zu überprüfen. Dann wissen wir immer, ob wir die entsprechende Anstrengungsintensität halten. Hervorragend geeignet sind auch elektronische Geräte, die den Puls pausenlos messen und ein Signal senden, wenn der Puls außerhalb des Intervalls für das Sauerstofftraining liegt.Eine effiziente Planung der Radtrainingseinheiten ist der Schlüssel zum Erreichen der vollen Vorteile der vorgenommenen Bewegung. Es gilt die Theorie, nach der der Organismus nach 1-2 Stunden Sauerstofftraining 12 Stunden zur Regeneration bekommen sollte. Dagegen sollte 1 Stunde intensiven Krafttrainings mit einer Erholungsphase von 24 bis 48 Stunden verbunden sein (dies hängt von unserer körperlichen Form ab). Es ist jedoch deutlich zu sehen, dass Sauerstoffübungen die beste Wahl darstellen, wenn wir täglich Sport treiben wollen. Insbesondere wenn wir erst mit einem Trainingsprogramm beginnen.Für jeden ist wohl klar, dass man seinen Organismus vor einem wirklich langen Trainingsausflug erst einige Monate durch systematische Trainin-gsübungen darauf vorbereiten muss.Man geht davon aus, dass dies ein Zeitraum von bis zu 4-6 Monaten regelmäßiger Übungen sein kann.Beim Aufbau unserer Form sollten wir daran denken, jede Trainingseinheit mit einem 10-minütigen Aufwärmen in dem entsprechen-den Rhythmus ohne Pause zu beginnen. Während der restlichen Trainingszeit sollte man alle 5 Minuten die Fahrtgeschwindigkeit ändern, jedoch nicht übertrieben forcieren. Am Schluss stehen 5 Minuten langsames Fahren, dass sich der Organismus beruhigt. Wenn wir noch keine festgelegte Form haben, nutzen wir am besten bestehende Strecken und wählen nicht sofort die anspruchsvollsten Strecken-abschnitte aus.

 

Damit Radfahren sicher ist

Ein Fahrrad muss über eine geeignete Beleucht-ungsanlage verfügen, damit wir stets für die übrigen Ver-kehrsteilnehmer sichtbar sind.

  1. Als Vorderlicht ist eine weiße Leuchte oder gelbe, kontinuierlich blinkende Leuchte zu verwenden.
  2. Roter Rückstrahler, nicht dreieckig.
  3. Rotes Rücklicht, blinkender Strahler ist möglich.
  4. Nach den aktuell geltenden Vorschriften ist auch die Verwendung von gelben Reflektoren an Pedalen und Rädern zulässig.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Sorge um den technischen Zustand des Rades, der regelmä-ßig zu überprüfen ist. Das Fahrrad muss funk-tionstüchtige Bremsen haben, ein Warnsignal, z.B. eine Klingel, fest angezogene Räder und gut aufgepumpte Reifen mit unbeschädigten Laufflächen. Es ist auch für die regelmäßige Schmierung der Laufkette zu sorgen. Jeder Radfahrer sollte sich einen Helm mit der entsprechenden Zulassung besorgen. An der Kleidung können auch zusätzliche, reflek-tierende Elemente angebracht werden, z.B. reflektierende Arm- und Beinbinden. Ein Radfahrer sollte Handschuhe haben, die nicht nur Abschürfungen verhindern, sondern auch die Haftung der Hand am Lenker verbessern; einen Satz Knie- und Ellenbogenschützer und eine Sonnenbrille.Als Radfahrer hat man sich stets an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und die Verkehrszeichen zu beachten. Wenn entlang der Straße ein Radweg vorhanden ist, ist dieser durch den Radfahrer zu benutzen. Ist keine separate Radspur vorhanden, darf man nur dann auf dem Fußweg fahren, wenn dieser eine Breite von über 2 Metern hat und auf der Fahrbahn an dieser Stelle eine Geschwindigkeit bis 50 km/h erlaubt ist. Ein Radfahrer hat jedoch stets Vorsicht walten zu lassen und Fußgängern Vortritt zu lassen (Ausnahme ist der Radweg).Erwachsene benötigen keine Dokumente, die zum Führen eines Fahrrads erlauben, Minderjährige benötigen eine Fahrradkarte (Karta rowerowa), die sie nach dem Bestehen einer entsprechenden Prüfung erhalten.Während der Fahrt muss der Fahrer stets den Lenker fest halten, er muss seine Absicht zum Abbiegen deutlich ankündigen und an eine entsprechende Beleuchtung und Schutzkleidung denken. Man sollte auch an einen Rückspiegel denken sowie seine Geschwindigkeit den Straßenbedingungen und dem Fahrbahnzustand anpassen. Wenn wir uns auf eine längere Radtour machen, nehmen wir eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mit.

Man sollte auch an die Sicherung des Rades denken. Auf Polizeidienststellen können wir unser Fahrrad kennzeichnen und es in ein Register eintragen lassen. Im Falle eines Dieb-stahls erhöht dies die Chancen, das Fahrrad zurück zu bekommen.

Warnzeichen

a-24 - RowerzyściDas Zeichen A-24 „Radfahrer” warnt an der Stelle, wo die Radfahrer vom Radweg auf die Fahrbahn fahren oder sie überqueren

Verbotszeichen

b-9 - Zakaz Wjazdu RoweruDas Zeichen B-9 „ Fahrverbot für Radfahrer” bedeutet ein Fahrverbot für Radfahrer auf der Fahrbahn und am Rande.

Gebotszeichen

c-13 - Droga dla rowerówDas Zeichen C-13 „Radweg” bezeichnet einen Weg der für einspurige Fahrräder bestimmt ist und wo man auch verpflichtet ist, diesen Weg zu benutzen.

c-13a - Koniec drogi dla rowerówDas Zeichen C-13a „Ende des Radweges” bezeichnet das Ende des für einspurige Räder bestimmten Weges.

c-16 - Droga dla pieszychDas Zeichen C-16 „Fußgängerweg” bezeichnet den Anfang eines Weges, der ausschließlich für Fußgänger bestimmt ist.

Informationszeichen

d-6a - Przejazd dla rowerzystówDas Zeichen D-6a „Durchfahrt für Radfahrer” bezeichnet die Stelle, die für das Überqueren von Radfahrern bestimmt ist.

d-6b - Przejście dla pieszych i przejazd dla rowerzystówDas Zeichen D-6b „Übergang für Fußgänger und Radfahrer” bezeichnet die Stellen die nebeneinander auftreten und sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern überquert werden können

Hinweiszeichen

e-12a - Drogowskaz do szlaku rowerowegoDas Zeichen E-12a „Hinweisschild für einen Fahrradweg” zeigt die Richtung zu einem Touristik- oder Erholungsobjekt, das auf dem Zeichen dargestellt ist

Zusatzzeichen

f-19 - Pas ruchu dla rowerówDas Zeichen F-19 „Fahrbahn für Radfahrer” verweist auf die festgelegte Fahrbahn für einspurige Fahrräder.

t-22 - Tabliczka znaku rowerowegoZeichen T-22 – Tafel für ein Fahrradzeichen.

Kennzeichnung der Fahrradstrecken

r-1 - Szlak rowerowy krajowyDas Zeichen R-1 „Landesfahrradweg” bezeichnet den Verlauf eines Landesfahrradweges.

r-1a - Początek (koniec) szlaku rowerowego krajowegoDas Zeichen R-1a „Anfang (Ende) eines Landesfahrradweges” bezeichnet den Verlauf eines Landesfahrradweges.

r-1b - Zmiana kierunku szlaku rowerowego krajowegoDas Zeichen R-1b „Richtungsänderung des Landesfahrradweges” bezeichnet entsprechend den Verlauf des Landesfahrradweges.

r-3 - Tablica szlaku rowerowegoDas Zeichen R-3  „Tafel für einen Radweg” verweist auf die Entfernung zu den Hauptorten, die am Radweg liegen

r-2 - Szlak rowerowy międzynarodowyDas Zeichen R-2 „Internationaler Fahrradweg” bezeichnet den Verlauf eines internationalen Fahrradweges.

r-2a - Zmiana kierunku szlaku rowerowego międzynarodowegoDas Zeichen R-2a „Richtungsänderung eines internationalen Radweges” bezeichnet den Verlauf eines internationalen Fahrradweges.

p-11 - Przejazd dla rowerzystówDas Zeichen P-11 „Fahrbahn für Radfahrer” bezeichnet die Fahrbahn für Radfahrer.

p-23 - RowerDas Zeichen P-23 „Fahrrad” bezeichnet die Fahrbahn oder einen Teil von ihr (Fahrspur) für den Verkehr von einspurigen Rädern.

 

  1. Radfahrer dürfen Automobile rechts überholen, wenn diese langsam unterwegs sind.
  2. Linksabbieger bzw. allgemein abbiegende Fahrzeuge die sich in der gleichen Richtung bewegen, müssen Vorrang gewähren. Geradeaus fahrende Radfahrer haben auf Radverkehranlagen Vorfahrt vor abbiegendem oder kreuzendem Autoverkehr.
  3. Beim Abbiegen, insbesondere dem Linksabbiegen, dürfen Radfahrer auch in der Mitte der Fahrbahn fahren, und nicht mehr nur am rechten Rand. Autofahrer sind damit zugleich verpflichtet, den Schulterblick beim Abbiegen zu machen: Kommt ein Radfahrer heran, hat dieser Vorfahrt und muss vorbeigelassen werden, unter Berücksichtigung des Gesetzes 1. Art 33.
  4. Ein Radfahrer darf neben einem anderen Radfahrer in einer „Fahrradschleuse” halten. Stark befahrene Straßen, die als häufiger Unfallschwerpunkt mit Radfahrern gelten, sollen vermehrt mit speziellen Haltebereichen für Radler ausgestattet werden: Diese 'Fahrradschleusen' genannten Bereiche ermöglichen es an Ampeln, dass die Zweiradlenker sich vor den Autos und Lastwagen einordnen können und hier besser gesehen werden.
  5. Radfahrer dürfen unter bestimmten Voraussetzungen nebeneinander fahren. Zwei oder mehr Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird.
  6. Fahrradanhänger werden erlaubt, um Kinder mit dem Fahrrad mitzunehmen. Ein Fahrradanhänger dient zum Transport von Lasten (z. B. Kinder oder Gepäck). Ein Anhänger kann bis 0,9 M breit sein. Zugelassen werden auch elektrisch angetriebene Fahrradanhänger. Die Antriebsleistung darf höchstens 250 Watt und die Spannung nicht mehr als 48 V betragen. Die Geschwindigkeit wird absolut auf 25 km/h begrenzt.
  7. Radfahrer dürfen unter speziellen Voraussetzungen Gehwege benutzen

Ein Gehweg darf von Radfahrern nur in speziellen Fällen benutzt werden:

  1. Begleiter von Kindern bis zum zehnten Lebensjahr haben das Recht, auf dem Gehweg zu radeln.
  2. Gehweg darf von Radfahrern benutzt werden, wenn die Autos auf der Straße schneller als 50 Stundenkilometer fahren dürfen. Diese Regelung gilt allerdings nur für breitere Bürgersteige von mindestens zwei Metern Breite.
  3. Bei gefährlichen Wetterverhältnissen (Schnee, Hagel, starker Wind, Glatteis, Nebel), unter Berücksichtigung des Gesetzes Nr. 6