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Museum

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Museum Pro Memoria Edith Stein, ul. E. Stein 2

 

 

In der Ecke des Marktplatzes befindet sich das Haus von Courant, also Haus der Großeltern von Edith Stein. 1856 kaufte der Edith Steins Großvater Salomon Courant ein Grundstück neben Schlossergasse 85 (heutzutage ul. Edyty Stein), wo ein Jahr später ein Haus gebaut worden war. In der Kindheit verbrachte Edith ihre Sommerferien im Haus der Großeltern in Lubliniec sehr gerne. Im ersten Stock befand sich eine geräumige Wohnung, die sich aus fünf Zimmern und einer Küche bestand. Im Erdgeschoss gab es Laden, die von Familie Courant geleitet waren. Während der Markttage konnten auch kleine Edith und ihre Geschwister bei der Bedienung helfen und abends unterhielten sich die Kinder am liebsten auf den Ladentreppen. Der Hauskeller dienten als Warenlager, und im Dachgeschoss befanden sich eine Zweizimmerwohnung, eine Küche und eine Trockenanlage. Das  Grundstück umfasste aber auch den Hof und Obstgarten. Für die Kinder war es ein Traumspielplatz.

 

„Im geräumigen Haus des Opas konnte man sich ganz anders bewegen als in unsrer kleinen Miethaus in Breslau in den Jahren unserer Kindheit. Wir haben hier jede Ecke gekannt und jede fröhlich begrüßt.”

Im Jahr 1922 verkauften Courants das Haus und verließen die Stadt. 1933 überging es in  den Besitz vom Fleischermeister Ryszard Ullmann aus Kalety. Dank dem Wohlwollen der Familie Ulman haben Edith-Stein-Sympathisanten im Dom Courantów („Courantshaus”) ein Minimuseum eingerichtet. Die Museumausstellung war schrittweise ausgebaut. Wegen der sich verlängerten Renovierung des Gebäudes wurde die Ausstellung im Jahr 2002 in den Hl.-Edith-Stein-Schulenkomplex KEG verlagert. Im Jahr 2007 begannen aufgrund des Vertrags mit Sabina und Piotr Ullmann die Bemühungen der Stadtsbehörde, das Museum in der ehemaligen Lokation wieder ins Leben zu rufen. Die feierliche Eröffnung fand am 28. Februar 2009 statt.